Förster, Richard: Verträge von Versailles und Saint-Germain


Medailleur/in: Richard Förster

Vorderseite: VAE / VICTIS [Wehe den Besiegten]. Über ein Feld mit verdörrten Zweigen läuft eine Frau (Germania) mit wehendem Haar und Schleier nach rechts.
Rückseite: VERSAILLES - SAINT-GERMAIN // 1919. Auf zwei gekreuzten, zerbrochenen Schwertern, die mit Lorbeer umwunden sind, sitzt ein Adler mit nach rechts abgewandten Kopf. Signatur R F rechts.

Datierung: 1919

Material: Bronze
Durchmesser: 65 mm

Bemerkung: Zweiseitiger Bronzeguss, keine Randpunze. - Der lateinische Ausspruch 'Vae victis' (Wehe den Besiegten) geht nach der Überlieferung auf den gallischen Heerführer Brennus vor Rom 387 v. Chr. zurück und bezieht sich hier auf die Niederlage Deutschlands. Mit den Verträgen von Versailles und St. Germain endete der Erste Weltkrieg offiziell und dem Deutschen Reich wurde die alleinige Kriegsschuld mitsamt hohen Reparationen angelastet.

Nachweise: (DGMK-16351) Berlin, Münzkabinett der Staatlichen Museen, Objektnummer 18239736

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