2000 Sächsische Numismatische Gesellschaft; Sächsische Porzellan-Manufaktur (Dresden)


Medailleur/in: Doris Waschk-Balz

Vorderseite: zwei aufgebrochene Bildhälften, Menschenansammlung in einer auseinandergerissenen Landschaft; unten links signiert: DWB.
Rückseite: 3. X.2000
10 JAHRE DEUTSCHE EINHEIT. Ansicht der Stadt Dresden mit Blick auf die Altstadt vom gegenüberliegenden Elbufer und vorgelagerter Augustusbrücke; rechts oben das Firmansignet der Sächsischen Porzellanmanufaktur Dresden, rechts unten silberne Metalleinlage mit dem Meißner Löwen als Wappentier der Stadt Dresden und Teil des Signets der Sächsischen Numismatischen Gesellschaft.

Datierung: 2000

Material: Biskuitporzellan
Durchmesser: 88.50 mm

Bemerkung: "Die Gestaltung der beiden miteinander korrespondierenden Medaillenseiten versucht das komplexe Geschehen der Deutschen Wiedervereinigung in seiner Vielschichtigkeit in einfacher Form wiederzugeben: zwei auseinandergerissene Teile eines ursprünglichen Ganzen fügen sich wieder zusammen, greifen ineinander, überlappen sich dabei in beide Richtungen, die Rißstelle aber bleibt noch sichtbar, der Bruch hinterläßt Verletzungen und Narben, die erst im Laufe der Zeit verschwinden werden. Die Menschen müssen jedoch dazu beitragen und sich aufeinander zubewegen. Damit soll eher der prozeß der Wiedervereinigung als der Jubel über die am 3. Oktober 1990 politisch besiegelte Einheit angedeutet sein." (Dirks Krauss, Textauszug aus dem Medaillenpass) Die Medaille erschien in einer Aulage von 250 numerierten Exemplaren.

Nachweise: (DGMK-17843) Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale)

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