Riedmiller, Claudius: Drei Grazien


Medailleur/in: Claudius Riedmiller
Veräußerer (an Vorbesitzer): Claudius Riedmiller

Vorderseite: Drei glatte ovale Wölbungen.
Rückseite: Unregelmäßig schraffierter Reliefgrund. Unten Signatur und Jahresangabe CR (für Claudius Riedmiller) 2020.

Datierung: 2020

Material: Bronze
Durchmesser: 97 mm

Literatur: J. Eberhardt, Charis3 = Hoffnungs+@Medaillenkunst, in: D. O. A. Klose - B. Weisser, Hand Große Kunst. Medaillenkunst in Deutschland von 2007 bis 2020. Die Kunstmedaille in Deutschland 31 (2021) 100-101. 110-111 Abb. 4 (dieses Stück).

Bemerkung: Diese nach Aussage des Münzgestalters erste selbstgefertigte Kunstmedaille besticht durch Präzision und technische Raffinesse. In ihrer reduzierten grafischen Anmutung zeitlos und ästhetisch, verdichtet die Medaille das Thema in konsequenter Weise. Drei nahezu perfekt geformte Wölbungen wurden erzielt, indem ein in Ton aufgebautes Modell digital abgeformt, dann durch Gravierung in Bronze wiedergegeben und patiniert wurde. Im Rahmen des Wettbewerbs sind die Rundungen, Farbschemen und Positionierung überzeugend mit den Drei Grazien in Verbindung zu bringen. Claudius Riedmillers »Drei Grazien« stellen Fragen, nach den vielen denkbaren Inhalten, die hinter den spiegelnden Wölbungen verborgen bleiben.

Nachweise: (DGMK-19008) Berlin, Münzkabinett der Staatlichen Museen, Objektnummer 18275408

(DGMK-19008.43) BK (im Besitz der Künstlerin / des Künstlers)

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