[100 Jahre Technische Hochschule Berlin-Charlottenburg]


Medailleur/in: Oskar Bergmann

Vorderseite: in fünf Medaillons die Porträts der preußischen Könige: Wilhelm II., Friedrich III., Friedrich Wilhelm IV., Friedrich Wilhelm III., Wilhelm I..
Rückseite: 100-J. JUBIL: D. TECHNISCH. HOCHSCHULE Z. BERLIN-CHARLOTTENBURG, unten: A. 18-21. OCTOBER 1899. Abbildung des Hauptgebäudes der Technischen Hochschule um 1899; darunter in Hohlkehle rechts Signatur: OSC. BERGMANN. HAMBURG.

Datierung: 1899

Material: Silber
Durchmesser: 39 mm

Literatur: L. Forrer, „[A - D]. Biographical dictionary of medallists ; Vol. 1“. Spink & Son, London, 1904. (S. 169) Seite/Nr.: 169 L. Forrer, „[Suppl. A-L]. Biographical dictionary of medallists, coin-, gem-, and seal-engravers, mint-masters, &c. ancient and modern with references to their works / B.C. 500 - A.D. 1900 ; 7“. Baldwin [u.a.], London [u.a.], 1981. (S. 73) Seite/Nr.: 73

Bemerkung: 1878 bis 1884 wurde das Hauptgebäude nach Entwürfen von Richard Lucae, Friedrich Hitzig und Julius Carl Raschdorff als Monumentalbau im Stil der italienischen Hochrenaissance errichtet. Das Hauptgebäude befindet sich in Berlin-Charlottenburg an der heutigen Straße des 17. Juni. Die Technische Hochschule Berlin entstand am 1. April 1879 durch die Zusammenlegung der Berliner Bauakademie und des Berliner Gewerbeinstituts zur Königlich Technischen Hochschule Charlottenburg. Zum 2. November 1884 wurden die in Charlottenburg errichteten Neubauten der Hochschule feierlich eingeweiht. Als Keimzelle der heutigen Technischen Universität wurde am 1. November 1770 auf Veranlassung von Friedrich II. das Berg- und hüttenmännische Lehrinstitut, später umbenannt in Bergakademie Berlin.

Nachweise: (DGMK-19018) Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale)

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