[200 Jahre Bergakademie Freiberg] |
|
| Medailleur/in: | Fritz Schulz |
|
| Vorderseite: | Bildnisse der Mitbegründer der Bergakademie Freiberg im Profil nach links: Friedrich Wilhelm von Oppel und Friedrich Anton von Heynitz. |
| Rückseite: | ZWEIHUNDERT JAHRE BERGAKADEMIE FREIBERG. 1965.. Schlägel und Eisen über Hüttensymbolen (Hüttenbesteck: Forkel, Kratze und Stecheisen). |
|
| Datierung: | 1965 |
|
| Material: | Bronze |
| Durchmesser: | 45 mm |
|
| Literatur: | K. Müseler, „Bergbaugepräge / dargestellt auf Grund der Sammlung der Preussag Aktiengesellschaft ; 1“. Preussag Aktienges., Hannover, 1983. ( Bd. I, 15.4/23a)
Seite/Nr.: 15.4/23a |
|
| Bemerkung: | Entwurf vom Freiberger Künstler HORST MORGENSTERN (1921-1993). Ausgeprägt wurden aus einem Sonderkontingent in der Münze Berlin 200 Feinsilbermedaillen, des weiteren entstanden noch 500 Exemplare in Bronze. Die Prägestempel schnitt der Berliner Bildhauer FRITZ SCHULZ (1909-1993). Die besondere Bedeutung der Bergakademie für die DDR wurde nach außen hin im Jahre 1965 mit der 200-Jahrfeier der Hochschule dokumentiert. Die Bergakademie führte aus diesem Anlass vom 9. bis 14. November die „Montanwissenschaftlichen Festtage” in Freiberg durch, die am „Gründungstag” des 13. November mit einem Festakt im Kreiskulturhaus „Tivoli” ihren Höhepunkt erlebten. Die Festrede hielt der Staatsratsvorsitzende der DDR und Erste Sekretär des Zentralkomitees der SED, WALTER ULBRICHT (1893-1973), der auch die Schirmherrschaft über die Jubiläumsfeierlichkeiten übernommen hatte. |
|
| Nachweise: | (DGMK-19051) Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) |