Fahron, Katrin: Schuld, Sühne und Vergebung


Medailleur/in: Katrin Fahron
Veräußerer (an Museum): Katrin Fahron

Vorderseite: Ansicht eines an romanische Vorbilder erinnernden Kruzifix, an dessen waagerechte Achse ein Plüschbär geheftet ist. Das Kuscheltier mit einem herausgerissenen Knopfauge weist auf dem Bauch eine großflächige und nur vordergründig mit einem Pflaster abgedeckte Verwundung auf.
Rückseite: SCHVLD - SÜHNE -/ VERGEBVNG [Ü als V mit zwei Binnenstrichen]. Das von seinen einstigen (durch Linien angedeuteten) Ort verrutschte Kreuz über dem Monogramm KF (für Katrin Fahron) trägt die wie grobe Stiche gearbeitete Aufschrift und zugleich den Objekttitel.

Datierung: 2023

Material: Gips
Durchmesser: 113 mm

Bemerkung: Die Medaille greift die Missbrauchsfälle in der Kirche auf und kommentiert die Skandale durch die gewählte Symbolik.

Nachweise: (DGMK-19125) Berlin, Münzkabinett der Staatlichen Museen, Objektnummer 18318281

Copyright © 2026: Deutsche Gesellschaft für Medaillenkunst e.V.
Creative Commons Lizenzvertrag